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Brandschutzkonzeption, Schadstofferhebung und Plandigitalisierung für das Justizministerium Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf
Brandschutztechnische Mängel, Gebäudeschadstoffe und kaum vorhandene Bestandsunterlagen bilden die Ausgangslage der Planungsleistungen der PL2 Pluralis® Planungsgesellschaft mbH.
Das Projekt
Die drei mit einander verbunden Hauptgebäude des Justizministeriums in Düsseldorf stammen aus unterschiedlichen Bauepochen und sind im Rahmen der erforderlichen Instandsetzung von lüftungstechnischen Anlagen einer Gesamtinvestitionsbetrachtung zu unterziehen. Hierzu sind die Kernthemen des Bauens im Bestand Brandschutz und Gebäudeschadstoffe als Grundlagen jeglicher weiterer Betrachtungen besonders hervorzuheben.
Brandschutz
Die Kombination verschiedener Gebäudesysteme ungleicher Bauarten und Baujahre zu einem Gesamtkomplex einheitlicher Nutzung im Innenstadtgefüge einer dicht besiedelten Großstadt führt oftmals zu gravierenden brandschutztechnischen Problemen und Missständen.
Mängel in Form von fehlenden Zugangs- und Anfahrtsmöglichkeiten sowie mangelnder und nur schlecht ausgestatteter Rettungswege etc. sind im Sinne der aktuell gültigen Bauvorschriften zu beheben, damit eine rekonforme Nutzung des Objektes gewährleistet werden kann.
Hierzu ist eine praxisorientierte Brandschutzkonzeption unter Beachtung der denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen, der Nutzungseigenschaften sowie der Konstellation aller weiteren Einflüsse auch unter der Erwirkung von Einzelgenehmigungen in Form von Kompensationsmaßnahmen genehmigungsfähig zu erstellen.
Gebäudeschadstoffe
Gebäude unterschiedlicher Bauarten und Baujahre weisen stark voneinander differierende Gebäudeschadstoffpotentiale auf. Diese sind bei der Betrachtung der Gesamtinvestitionen zwingend zu erkennen und entsprechend zu berücksichtigen.
Plandigitalisierung
Unabhängig vom Eigentümer sind die Sammlungen von Bestandsunterlagen, insbesondere von Bestandsplänen oftmals in einem sehr unvollständigen und schlechten Zustand.
Die PL2 Pluralis® Planungsgesellschaft mbH geht diesbezüglich den Weg der generellen Gebäudeneuerfassung und anschließender Datendigitalisierung durch Erstellung neu gezeichneter Plansätze im üblichen dxf- bzw. dwg-Format, in der Layeraufteilung und Gestaltung nach den Vorgaben des Auftraggebers.
Der Vorteil gegenüber der üblichen Plandigitalisierung durch Scanverfahren und Übertragung in Dateiform besteht darin, den tatsächlichen Bestand zu erfassen. In der vergangenen Nutzungszeit veränderte Bausituationen und Raummaßabweichungen etc. fließen direkt bei der Datenerfassung ein so dass die fertig gestellten Bestandspläne auch den tatsächlichen Bestand widerspiegeln.
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Das Anlegen von Flucht- und Rettungsplänen gehört gerade in Komplexen verschiedener Gebäudesysteme ungleicher Bauarten und Baujahre zu den Notwendigkeiten des Brandschutzes.
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Nur durch die generelle Gebäudeneuerfassung, neu gezeichnete Plansätze und Datendigitalisierung lässt sich der tatsächliche Bestand erfassen und für zukünftige Planungen sicher abbilden.
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